| Die geistliche Orientierung des Hauses St. Ulrich | ||
| Lehre und Spiritualität orientieren
sich an der Hl. Schrift, an der Lehre der Kirche, vor allem am II. Vatikanischen
Konzil, an der Lehre der Kirchenlehrerinnen und Kirchenlehrer. Starke Impulse
verdanken wir der katholisch-charismatischen Erneuerung und der Spiritualität
des Heiligen Vinzenz Pallotti. Das Haus St. Ulrich ist auch ein geistliches Zentrum der Mitglieder der Vereinigung des Katholischen Apostolates (UAC). |
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| Die Träger des Hauses | ||
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Das Haus St. Ulrich wird vom Verein
Evangelii Nuntiandi, mit Sitz in Hochaltingen, getragen. Dieser Name ist
dem Anfang des Rundschreibens Evangelii Nuntiandi entnommen
und will die ganze Breite unserer Aufgabenstellung andeuten. Die Verkündigung
des Evangeliums in dieser Form kann nicht das Werk einzelner, weniger
Christen sein. Klicken Sie bitte hier, um zur Antwortkarte "Hochaltinger Ring" zu gelangen. |
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| Das Evangelisationswerk Evangelii Nuntiandi | ||
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Für das Evangelisationswerk Evangelii Nuntiandi sind der Verein
Evangelii Nuntiandi e. V. und der UNIO Kreis Hochaltingen verantwortlich.
Die Mitglieder des Hochaltinger Rings stehen diesen stützend und
helfend zur Seite. Sie tragen das Werk mit durch ihr Gebet, ihre Spende
und ihre Mitarbeit. Im Sinn der oben genannten Enzyklika Papst Pauls VI., Evangelii Nuntiandi,
vom Jahr 1975 und der Vision des hl. Vinzenz Das Logo vom Evangelisationswerk, bestehend aus Kreuz und Herz mit dem
Buchstaben M, bedeutet Folgendes: Das Kreuz weist auf Jesus Christus,
den Gekreuzigten und Auferstandenen, hin. Er und seine Botschaft sind
Ursprung und Mitte aller Evangelisation. Wir orientieren uns an der Hl. Schrift, der Lehre der Kirche, insbesondere
am II. Vatikanischen Konzil. Impulse geben uns die Jeder Christ ist aufgerufen, sich als Apostel an dem Ort, an dem er lebt, mit allen seinen Kräften und mit den ihm von Gott geschenkten Gaben, für das Reich Gottes einzusetzen. Dies versuchen wir in unseren Häusern zu vermitteln. |
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| Der hl. Vinzenz Pallotti | ||||
| Gründer der Vereinigung des Katholischen Apostolates | ||||
| Das Leben Pallottis | ||||
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Geboren in Rom am 21. April 1795. | |||
| Priesterweihe am 16. Mai 1818. | ||||
| Gründung der Vereinigung des Kath. Apostolates im Jahre 1835. | ||||
| Gestorben am 22. Januar 1850. | ||||
| Heiliggesprochen am 20. Januar 1963 durch Papst Johannes XXIII. | ||||
| Gedenktag katholisch: 22. Januar | ||||
| Name bedeutet: der Sieger (latein.) | ||||
| Seine Gestalt | ||||
| Vinzenz Pallotti
lebte von 1795 bis 1850. Er gehörte zur Zahl derer, die Gott im 19. Jahrhundert reich mit Gnaden und Erleuchtungen beschenkte, um der Kirche bei der Erfüllung ihrer Sendung zu helfen. Vinzenz Pallotti war als Spiritual tätig im römischen Priesterseminar und Propagandakolleg. Er war als Repetitor tätig an der römischen Universität Sapienza. Er war in verschiedenen Vereinigungen tätig, wo es um die Heranbildung der Laien ging, der studierenden Jugend, der arbeitenden Jugend. So hatte er Einblick in die gesamte Situation, nicht nur in der Stadt Rom, sondern eben über die Theologen aus den Missionsländern auch Einblick in die Nöte....... |
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| Gemälde von Bruno Zwiener | ||||
| Vinzenz Pallotti
merkte man als Kind an, dass er zwar ein anständiger, aber nicht besonders
begabter Mensch sei. Auf Grund der inständigen Gebete seiner Mutter
konnte er schließlich doch studieren und Priester wurde. Von jung
an fühlte Vinzenz sehr intensiv seine Kleinheit und Nichtswürdigkeit
angesichts der Größe und Heiligkeit Gottes. 1818 wurde er zum
Priester geweiht. Als Jugendlicher hatte er einst die Vision, einer Prozession
von Leidenden, Armen und Kranken entgegenzurufen: "Ich will euch trösten
und euer Leid zu meinem machen!" Hierauf legte er den Schwerpunkt seiner
Arbeit.
Vinzenz Pallotti wurde Pfarrer an einer heruntergekommenen Kirche, Santo Spiritu in Rom. Die fünf anderen Pfarrer der Gemeinde, deren Vorgesetzter er nun wurde, intrigierten gegen ihn und verleumdeten ihn, aber er duldete und siegte. Die Gemeinde wandelte sich zusehens und wurde zu einem geistig-spirituellen Mittelpunkt Roms. Bald sprach sich sein Charisma herum, er wurde zu einem gefragten Beichtvater und Prediger. Vinzenz war Seelsorger der Jugend, der Kranken und Gefangenen, Volksmissionar. Er erkannte, dass angesichts der heraufziehenden Umbrüche in Europa Laien und Priester gemeinsam den Verkündigungsdienst leisten müssten, deshalb gründete er 1835 die Gemeinschaft der Pallottiner und 1843 der Pallottinerinnen, deren besonderes Kennzeichen der Verkündigungsdienst der Laien ist. Er starb an Lungenentzündung, als er einem Bettler seinen Mantel geschenkt hatte und sich ohne Mantel im Beichtstuhl erkältete. |
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